8. Selbstständigentag - Hamburg 2020

Datum: 
Sa., 19/09/2020

»Auswirkungen der Pandemie auf die persönliche Situation der Soloselbstständigen. Wie können wir uns dem stellen?«

DGB-Säle, Besenbinderhof 58 in Hamburg, ab 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Eingeladen sind alle selbstständigen und freiberuflichen Mitglieder und Interessierte im ver.di Landesbezirk Hamburg

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist wieder soweit, wir möchten euch ganz herzlich zu unserem 8. Selbstständigentag einladen.

Ja, wir wagen es – trotz Corona! Wir alle haben in den letzten Monaten wirklich viel erlebt und wir haben uns um unsere Existenz gesorgt. Wir waren mit vielen von Euch im ständigen Kontakt – telefonisch, digital und in 1,5 m Abstand – um uns zu organisieren, uns gegenseitig zu stützen und auch um das Gefühl für Solidarität zu leben. Und doch ist es uns nicht immer gelungen, mit jedem Mitglied im guten Kontakt zu bleiben. Jetzt möchten wir mit Euch den Selbstständigentag in einer besonderen Form gestalten, bei der eure Anliegen und Ideen sowie der gegenseitige Austausch die zentrale Rolle spielen sollen.

Mit der ständig erwähnten «Normalität», zu der wir angeblich zurück wollen sollen, ist es so, wie mit intelligentem Leben ausserhalb unseres Sonnensystem. Beides nicht ausgeschlossen, doch ob wir das eine wie das andere erleben werden, das steht in den Sternen.

Und mal am Rande, liebe Mitlesende: Die Normalität von sogenannten Selbstständigen oder neuerdings Soloselbstständigen, von Kunstschaffenden und Freiberufler*innen war vor Corona eine fragwürdige und veränderungsfällige gewesen und ist im Traum nicht etwas, woran unser Herz hing –  und wird es ohne Nachhilfe auch nach einer Wieauchimmerwiederherstellung nicht sein. Im Gegenteil, die weltweite Zäsur im Alltagsablauf gibt uns Gelegenheit und Notwendigkeit über andere Weg zum Glück nachzudenken, mehr noch, sie zu debattieren und im besten Falle durchzusetzen. Und da das trotz aller romantischen Sichtweise auf die Selbstständigen nie und niemals alleine ging, macht gemeinsames Denken und Tun niemals mehr Sinn als heutzutage.

Deshalb haben wir – die Landeskommission Sebstständige bei ver.di Hamburg – uns entschlossen, den diesjährigen Selbstständigen-Tag nicht nur mit Standardthemen zu bestücken, die wir immer wieder und überzeugt anbieten, sondern diesmal vorsätzlich die Fragen zu stellen: Worüber sollten wir reden, was sollten wir in Angriff nehmen, wie sehen unsere nächsten Schritte aus und wer sollte mitmachen?

Also nichts Vorgefertigtes, sondern den Stand der Dinge einfangen und mit der kollektiven Schlauheit ergebnis- und erlebnisorientiert anzufangen.

Das geht so: Manche nennen es Barcamp, andere WorldCafé und beiden ist es egal, wichtig ist wie das «was»  geht. Die Menschen, die am 19.9. zusammenkommen, werden gefragt, ob jemand ein Thema, ein Wissen, eine Idee oder eine Aktionsanregung dabei hat, zu der er oder sie mit anderen reden will. Die einzelnen Thementräger*innen stellen sich und ihren Ansatz in dein paar Sätzen vor und dann melden sich aus dem Plenum Interessierte. Gibt es genug, findet so ein Workshop-Set in einem der bereitgestellten Räume statt. Die Ergebnisse der einzelnen Workshops und Debattenzirkel werden dann im Plenum vorgestellt und es werden Möglichkeiten der weiteren Bearbeitungen angeboten. Reicht die Zeit, bitten andere oder die gleichen einen weitere Runde wichtiger Themen an. Und allein die Besucher*innen entscheiden, durch ihre Teilnahme über die Relevanz von Themen an diesem Tag.

Am Ende versuchen die Veranstalter, also wir, Ungesagtes aufzusammeln, Verabredungen für die nächsten Schritte einzufädeln, und eine Bilanz zu ziehen, die alles sein kann, nur eben kein Abgesang.

Um diesen anderen Selbstständigentag möglich zu machen, müssen wir auf ein paar Rahmen hinweisen, die sicherstellen sollen, daß wir uns beim Nachdenken über ein Weiter während und nach der akuten Pandemie keinerlei Beinchen stellen. Dazu gehören eine rechtzeitige Anmeldung bei 100 Teilnehmer*innen ist nämlich räumlich Schluss, eine - vielleicht sogar schicke - Mundnasenschutzmaske und physische Distanz während der Plena und den Pausen und in den Arbeitsgruppen.

Es gibt eine Menge guter Gründe sich diesen Tag in dieser Form anzutun, insbesondere wenn wir zu der Gruppe unter den Solisten gehören, die gerne Fragen stellen und noch lieber mit Antworten nach Hause gehen. Und die sich für eine Normalität stark machen, deren Rahmen aus Solidarität, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung besteht. Am 19. September gibt es eine gute Chance dazu.

Wir freuen uns auf euer Kommen und ein persönliches Wiedersehen nach so langer Pause - seid dabei. Die Teilnahme ist kostenlos, eine rechtzeitige vorherige online Anmeldung ist aber dringend erforderlich bis zum 20.8.2020.

Viele Grüße
Michael Wachtel Sprecher der Landeskommission Selbstständige ver.di Hamburg

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