Konzentrationslager Neuengamme - 1773/18

Mo. 14.05.2018 bis Fr. 18.05.2018

Zwangsarbeit und Arbeitsbedingungen in der Zeit des Nationalsozialismus

Das Seminar beginnt mit einem ausführlichen Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Währenddessen werden die Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge und die vielfältigen Funktionen von Arbeit in den Lagern am Beispiel Neuengamme thematisiert. Die verschiedenen Ausstellungen der Gedenkstätte können individuell erschlossen und vorgestellt werden.

Anschließend erweitern wir das Themenspektrum auf gesellschaftliche und betriebliche Zustände zur Zeit des Nationalsozialismus.

Folgende Fragen werden bearbeitet:

  • Mit welchen Mitteln überwand das Regime die Massenarbeitslosigkeit der Weltwirtschaftskrise?
  • Wie veränderten sich die Arbeitsbedingungen der abhängig Beschäftigten vor und während des 2. Weltkriegs, in den Konzentrationslagern und in den Betrieben, unter Berücksichtigung des massenhaften Einsatzes von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern?
  • Inwieweit war gewerkschaftlicher Widerstand möglich? Wie lange war dieser möglich?
  • Die Verfolgung von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern untersuchen wir an beispielhaften Biografien.
  • Einen Tag möchten wir der Täterforschung widmen. Das schließt den Besuch der Ausstellung »Studienausstellung zur Lager-SS« ein.

Außerdem stellen wir beispielhaft die Arbeit zur Erforschung des Themenkomplexes »NS-Täter« der KZ-Gedenkstätte Neuengamme vor.

Für dieses Seminar werden/sind öffentliche Zuschüsse beantragt, aber bei Drucklegung dieses Programms noch nicht bewilligt.

Seminarort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Zielgruppe: Interessierte und ver.di-Mitglieder
Freistellung: HambBUG, WBG SH, , § 37 Abs. 7 Betr.VG

Themenfeld: 
Anmeldung

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar "Konzentrationslager Neuengamme - 1773/18" von ver.di Hamburg Bildung an.

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