Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus heute

Mo., 29/10/2018 bis Fr., 02/11/2018

Nach dem Bekanntwerden der Verbrechen des NSU muss sich die Zivilgesellschaft in Deutschland verstärkt mit dem Phänomen des Rechtsextremismus beschäftigen und ihre Abwehrkräfte entwickeln bzw. verstärken. Anliegen des Seminars ist es, die Teilnehmenden für die Wahrnehmung rassistischer Einstellungen sensibel zu machen, bei rechtsextremen Verhalten nicht wegzusehen und dieses kleinzureden, sondern ein eigenes Instrumentarium des Argumentierens und Verhaltens gegenüber solchen Äußerungen zu entwickeln.

Ebenso soll aber auch die Wahrnehmung rechter Gruppierungen sowie die Reaktion auf deren Aktivitäten durch staatliche Institutionen überprüft werden. Wir wollen darüber nachdenken, wie die Tätigkeit solcher Instanzen neu justiert und zukünftig besser kontrolliert werden kann. Und zum Dritten wollen wir die Arbeit verschiedener NGOs und Initiativen kennenlernen und darüber diskutieren, warum ihnen nicht die Beachtung und Förderung zukommen, die sie benötigen, um ihre Arbeit in angemessener Qualität erledigen zu können.

Dazu gehört die Frage, warum staatliche Institutionen nicht die Erkenntnisse und Konsequenzen für ihre Politik aus dieser Arbeit ziehen und die Medien über dieses Engagement nicht in aller Breite berichten.

Dieses Seminar wird in Kooperation der ver.di-Landesbezirke Nord und Hamburg durchgeführt.

Seminarort: ver.di Bildungszentrum Berlin
Kosten: Eine Seminargebühr wird von ‚Arbeit und Leben‘ Berlin erhoben.

Weitere Informationen:
ver.di Landesbezirk Nord
Referat Schulung und Bildung
Hüxstr.1
23552 Lübeck,
Tel.: 0451- 8100 804
E-Mail: elfi.falk@verdi.de

Zielgruppe: aktive ver.di-Mitglieder
Freistellung: HambBUG, WBG SH, BfG M-V, SU

Anmeldung

Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus heute" von ver.di Hamburg Bildung an.

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